66,5 Grad Nord - Die Artkis (1/3)


Gefrorene Schönheit

Die erste Folge der “Terra X”-Reihe “Die Arktis – 66,5 Grad Nord” zeigt die Schönheit der Arktis, aber auch, wie zerbrechlich der Lebensraum hoch im Norden ist. Eisbärin Misha wandert auf Spitzbergen mit ihrer Tochter Flocke Hunderte von Kilometern durch Schnee und Eis. Die Jagd nach Beute wird auf dem schrumpfenden Eis immer schwieriger. Misha ist von Forscherinnen und Forschern mit GPS-Trackern ausgerüstet worden, die den langen Weg der Eisbärin auf Nahrungssuche helfen zu dokumentieren.

In der riesigen Arktis leben insgesamt nur zwei Millionen Menschen, etwa halb so viel wie in Berlin. Großstädte gibt es nur in Murmansk und Norilsk in Russland. Dafür zieht es immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die arktischen Gebiete, vor allem auf die Gletscher Grönlands. Die neuen Forschungen eines dänischen Teams sind alarmierend: Sie ergeben, dass große Mengen des Schmelzwassers nicht von der Oberfläche des Grönland-Eisschildes stammen, sondern aus besonders alten Eisschichten vom Boden des Eisschilds. Und dieses Tiefenschmelzwasser führt besonders viel klimaschädliches Methan mit sich.

Im Westen Grönlands liegt die Disko-Bucht und das Städtchen Ilulissat. Die Eisberge rund um die Bucht lassen Ilulissat zum wahrscheinlich meist besuchten Ort der Arktis werden. Der Eisfjord ist seit Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Auch Wale und andere Meerestiere profitieren von den Nährstoffen, die das Schmelzwasser des uralten Gletschers mit sich führt.

Im Osten Grönlands, am Ausgang des Scoresbysunds, des größten Fjordsystems der Erde, liegt Ittoqqortoormiit. Die wahrscheinlich abgelegenste Siedlung Grönlands hat etwa 900 Einwohner. Mit Hundeschlitten fährt man dort zur Jagd und fängt Robben. Manchmal bricht ein Kreuzfahrtschiff durchs schwindende Meereis zum Scoresbysund durch. Für die Bewohner von Ittoqqortoormiit ein besonderes Ereignis, genauso wie für die Touristen.

 

In der riesigen Arktis leben insgesamt nur zwei Millionen Menschen, etwa halb so viel wie in Berlin. Großstädte gibt es nur in Murmansk und Norilsk in Russland. Dafür zieht es immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die arktischen Gebiete, vor allem auf die Gletscher Grönlands. Die neuen Forschungen eines dänischen Teams sind alarmierend: Sie ergeben, dass große Mengen des Schmelzwassers nicht von der Oberfläche des Grönland-Eisschildes stammen, sondern aus besonders alten Eisschichten vom Boden des Eisschilds. Und dieses Tiefenschmelzwasser führt besonders viel klimaschädliches Methan mit sich.

Im Westen Grönlands liegt die Disko-Bucht und das Städtchen Ilulissat. Die Eisberge rund um die Bucht lassen Ilulissat zum wahrscheinlich meist besuchten Ort der Arktis werden. Der Eisfjord ist seit Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Auch Wale und andere Meerestiere profitieren von den Nährstoffen, die das Schmelzwasser des uralten Gletschers mit sich führt.

Im Osten Grönlands, am Ausgang des Scoresbysunds, des größten Fjordsystems der Erde, liegt Ittoqqortoormiit. Die wahrscheinlich abgelegenste Siedlung Grönlands hat etwa 900 Einwohner. Mit Hundeschlitten fährt man dort zur Jagd und fängt Robben. Manchmal bricht ein Kreuzfahrtschiff durchs schwindende Meereis zum Scoresbysund durch. Für die Bewohner von Ittoqqortoormiit ein besonderes Ereignis, genauso wie für die Touristen.

 

Facts

Nächster Ausstrahlungstermin am Sonntag, 19. Juli 2026 um 10:40 Uhr, 3sat.

Erstausstrahlungen:

ARTE: Samstag, 21. Oktober 2023, 20.15 Uhr
ZDF: Sonntag, 22. Oktober 2023, 19.30 Uhr

Credits

Regie
Freddie Röckenhaus

Nach einer Idee von
Petra Höfer

Ko-Autorin / Senior Producer
Niomi O’Hara

Leitung Postproduktion / Schnitt
Johannes Fritsche

Erzähler
Benjamin Völz

Musik
Boris Salchow

Kamera
Peter Thompson, Anton Elchaninov, Florian Ledoux, u.v.m.

Redaktion ZDF
Katharina Kohl, Friederike Haedecke

Redaktion ARTE
Marita Hübinger

Im Auftrag des ZDF
In Zusammenarbeit mit Arte

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