66,5 Grad Nord - Die Arktis (3/3)


Das große Schmelzen

Die letzte Folge der Reihe “Die Arktis – 66,5 Grad Nord” zeigt, wie weit die Eisschmelze mittlerweile vorangeschritten ist und begleitet unter anderem einen Eisbrecher auf seiner Reise durch die Arktis, die an Eisbären vorbei durchs dickste Eis führt.

Seit mindestens 18 Millionen Jahren ist Grönland von Eis bedeckt . Grönlands Eisschild ist 2.500 Kilometer lang und bis zu drei Kilometer dick. Würde der komplette Eisschild abschmelzen, würde das den Meeresspiegel weltweit um 7,20 Meter ansteigen lassen. Das ist keine reine Theorie mehr: Seit Jahren beschleunigt sich der Eisverlust entlang der Gletscher. Die große Schmelze auf dem Grönlandeis kann von betörender Schönheit sein. Aber der Eisverlust auf der zweitgrößten Eisfläche der Erde, nach dem Schild der Antarktis, hat sich seit den 1980er-Jahren versechsfacht.

Mitten auf dem Grönland-Eisschild liegt das E-GRIP Camp. Selbst die nächstgelegene grönländische Ortschaft Tasiilaq ist mehr als 1000 Kilometer entfernt. Das Camp wurde für Langzeitforschungen am Eisschild eingerichtet. Die Arbeit der Forscherinnen und Forscher findet unter dem Eis satt. Mit speziellen Bohrgestängen entnehmen sie Proben aus den tiefsten Eisschichten des Eisschilds. Das uralte Eis öffnet ein Zeitfenster, es ist wie ein Klimaarchiv der Jahrtausende. Aus den Spektralanalysen lassen sich auch Rückschlüsse ziehen, ob und wann sich das Eis des Eischildes jemals so schnell und radikal verändert hat, wie es jetzt gerade der Fall ist.

Der Nordpol, lange der Inbegriff ewiger Kälte, steht inzwischen im Katalog der touristischen Ziele. Atomgetriebene Eisbrecher bringen zahlungskräftige Passagiere vom Hafen Murmansk in Russland zum 90. Breitengrad, dem nördlichen Punkt des Planeten. Statt einer Äquatortaufe gibt es einen Spaziergang auf dem noch gefrorenen Arktischen Ozean.

 

Seit mindestens 18 Millionen Jahren ist Grönland von Eis bedeckt . Grönlands Eisschild ist 2.500 Kilometer lang und bis zu drei Kilometer dick. Würde der komplette Eisschild abschmelzen, würde das den Meeresspiegel weltweit um 7,20 Meter ansteigen lassen. Das ist keine reine Theorie mehr: Seit Jahren beschleunigt sich der Eisverlust entlang der Gletscher. Die große Schmelze auf dem Grönlandeis kann von betörender Schönheit sein. Aber der Eisverlust auf der zweitgrößten Eisfläche der Erde, nach dem Schild der Antarktis, hat sich seit den 1980er-Jahren versechsfacht.

Mitten auf dem Grönland-Eisschild liegt das E-GRIP Camp. Selbst die nächstgelegene grönländische Ortschaft Tasiilaq ist mehr als 1000 Kilometer entfernt. Das Camp wurde für Langzeitforschungen am Eisschild eingerichtet. Die Arbeit der Forscherinnen und Forscher findet unter dem Eis satt. Mit speziellen Bohrgestängen entnehmen sie Proben aus den tiefsten Eisschichten des Eisschilds. Das uralte Eis öffnet ein Zeitfenster, es ist wie ein Klimaarchiv der Jahrtausende. Aus den Spektralanalysen lassen sich auch Rückschlüsse ziehen, ob und wann sich das Eis des Eischildes jemals so schnell und radikal verändert hat, wie es jetzt gerade der Fall ist.

Der Nordpol, lange der Inbegriff ewiger Kälte, steht inzwischen im Katalog der touristischen Ziele. Atomgetriebene Eisbrecher bringen zahlungskräftige Passagiere vom Hafen Murmansk in Russland zum 90. Breitengrad, dem nördlichen Punkt des Planeten. Statt einer Äquatortaufe gibt es einen Spaziergang auf dem noch gefrorenen Arktischen Ozean.

 

Facts

Nächster Ausstrahlungstermin am Sonntag, 19. Juli 2026 um 12:05 Uhr, 3sat.

Erstausstrahlungen:
ARTE: Samstag, 21. Oktober 2023, 21.45 Uhr
ZDF: Sonntag, 5. November 2023, 19.30 Uhr

Credits

Regie
Freddie Röckenhaus

Nach einer Idee von
Petra Höfer

Ko-Autorin / Senior Producer
Niomi O’Hara

Leitung Postproduktion / Schnitt
Johannes Fritsche

Erzähler
Benjamin Völz

Musik
Boris Salchow

Kamera
Peter Thompson, Anton Elchaninov, Florian Ledoux, u.v.m.

Redaktion ZDF
Katharina Kohl, Friederike Haedecke

Redaktion ARTE
Marita Hübinger

Im Auftrag des ZDF
In Zusammenarbeit mit Arte

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