66,5 Grad Nord - Die Arktis (2/3)
Die Jagd nach Schätzen
Die zweite Folge der “Terra X”-Reihe “Die Arktis – 66,5 Grad Nord” begleitet eine kleine Suchtruppe von Rohstoff-Geologen aus Australien. Sie verdeutlicht, welche Pionierarbeit solche Expeditionen in lebensfeindliche und einsame Regionen auch heute noch sind. Knochenjobs, von denen niemand sagen kann, ob sie sich jemals wirklich auszahlen – oder was ein Minenbetrieb mit der eisigen Schönheit der Landschaften machen würde.
Unter dem Eis der Arktis lagern riesige Mengen an begehrten Rohstoffen und immer wieder gibt es neue Meldungen über fabelhafte Schätze unter dem Eis: Erz, Erdöl, Erdgas, Seltene Erden, Edelmetalle oder Elemente wie Nickel. Überall in der Arktis wird nach ihnen gefahndet, Kälte und Stürmen zum Trotz.
Durch das Schmelzen des Eises könnte der Abbau künftig leichter werden. Gleichzeitig ist die Nutzbarmachung der Ressourcen mit dem Raubbau an der Natur verbunden. An kaum einem anderen Ort wird das so deutlich wie in der nordrussischen Stadt Norilsk: Die dort ansässigen Nickel-Minen gehören zusammen mit den Kupfer-Minen und der Metall-Verhüttung zu den größten Umweltzerstörern der Erde. Die Stadt selbst mit ihren 170.000 Einwohnern unterliegt strengen Zugangsbeschränkungen.
Das neue Eldorado der Rohstoff-Entdecker ist Grönland. Unter dem Eis soll es fast alle kostbaren Mineralien geben. Doch leicht abbaubar sind sie nicht: Auf der Ostflanke der Grönland-Alpen, am Carlsberg Fjord, duckt sich ein 2011 verlassenes Camp von chinesischen Geologen in die Landschaft, “China Town” genannt. Die Chinesen wollten Kupfer-Vorkommen erkunden, reisten aber nach zwei Sommern wieder ab und ließen alles zurück ‒ ein Beleg dafür, dass Rohstoffsuche nicht selten scheitert.
Unter dem Eis der Arktis lagern riesige Mengen an begehrten Rohstoffen und immer wieder gibt es neue Meldungen über fabelhafte Schätze unter dem Eis: Erz, Erdöl, Erdgas, Seltene Erden, Edelmetalle oder Elemente wie Nickel. Überall in der Arktis wird nach ihnen gefahndet, Kälte und Stürmen zum Trotz.
Durch das Schmelzen des Eises könnte der Abbau künftig leichter werden. Gleichzeitig ist die Nutzbarmachung der Ressourcen mit dem Raubbau an der Natur verbunden. An kaum einem anderen Ort wird das so deutlich wie in der nordrussischen Stadt Norilsk: Die dort ansässigen Nickel-Minen gehören zusammen mit den Kupfer-Minen und der Metall-Verhüttung zu den größten Umweltzerstörern der Erde. Die Stadt selbst mit ihren 170.000 Einwohnern unterliegt strengen Zugangsbeschränkungen.
Das neue Eldorado der Rohstoff-Entdecker ist Grönland. Unter dem Eis soll es fast alle kostbaren Mineralien geben. Doch leicht abbaubar sind sie nicht: Auf der Ostflanke der Grönland-Alpen, am Carlsberg Fjord, duckt sich ein 2011 verlassenes Camp von chinesischen Geologen in die Landschaft, “China Town” genannt. Die Chinesen wollten Kupfer-Vorkommen erkunden, reisten aber nach zwei Sommern wieder ab und ließen alles zurück ‒ ein Beleg dafür, dass Rohstoffsuche nicht selten scheitert.
Facts
Nächster Ausstrahlungstermin am Sonntag, 19. Juli 2026 um 11:20 Uhr, 3sat.
Erstausstrahlungen:
ARTE: Samstag, 21. Oktober 2023, 21.00 Uhr
ZDF: Sonntag, 29. Oktober 2023, 19.30 Uhr
Credits
Regie
Freddie Röckenhaus
Nach einer Idee von
Petra Höfer
Ko-Autorin / Senior Producer
Niomi O’Hara
Leitung Postproduktion / Schnitt
Johannes Fritsche
Erzähler
Benjamin Völz
Musik
Boris Salchow
Kamera
Peter Thompson, Anton Elchaninov, Florian Ledoux, u.v.m.
Redaktion ZDF
Katharina Kohl, Friederike Haedecke
Redaktion ARTE
Marita Hübinger
Im Auftrag des ZDF
In Zusammenarbeit mit Arte

