Mondän!


(7) New York

Reich zu sein, sagt Immobilien-Mogul Donald Trump, hat auch Nachteile. Aber im großen und ganzen hauptsächlich Vorteile. Der wichtigste davon ist, daß ihn die alteingessenen Geld-Aristokraten von der 5th Avenue akzeptieren müssen, ob sie den Emporkömmling nun mögen oder nicht. In Upper East , dem Viertel östlich vom Central Park, klimpern die Juwelen um die Wette, leben selbst Milliardäre zur Miete auf zwei Etagen und vergessen Wall-Street-Mogule ihren Frust in strengst geschlossenen Gentlemen-Clubs bei Martinis und Havannas.

Alles ist etwas größer in Manhattan als irgendwo sonst – vor allem der Ruhm, der Erfolg und die Schecks für Wohltätigkeits-Galas, bei denen man Ablaß bekommt für all seine Sünden und für das Reichsein. Donald Trump thront über allen. Aber Prinz Dimitri von Jugoslawien, Enkel des letzten Königs von Italien, möchte die Whitney-Ohrringe, die bei seinem Arbeitgeber Sotheby‘s für fünf Millionen Dollar versteigert werden, auch gar nicht besitzen und fährt stattdessen im Central Park lieber Rollschuh. Seine mütterliche Freundin Nan Kempner ist die Gesellschafts-Queen der Stadt, und das zählt mehr als alles Geld. Wer von Nan und ihren Freundinnen von der Liste gestrichen wird, ist so gut wie erledigt.

Art Garfunkel, einst mit Kompagnon Paul Simon der Superheld der Flower-Power-Generation, will nur noch seine blutjunge, schöne Frau verwöhnen, Millionärin Vivian Serota will endlich Ordnung in ihren Kleiderschränken schaffen, und Popstar Billy Joel findet, daß es mit den Touristen vor seiner Haustür auf Long Island immer schlimmer wird.

Mondän! begleitet Kathy Hilton, blondes Gift aus der Hotel-Dynastie, bei ihrem neusten Anlauf, sich Respekt im New Yorker Wohltätigkeits-Zirkel zu verschaffen, was ihr nicht so leicht fällt, trotz Apartment im Hilton-eigenen Waldorf-Astoria-Luxushotel. Bestseller-Autor Jay McInerney („Das Geheimnis meines Erfolgs“) recherchiert im Smoking für seinen nächsten Gesellschaftsroman. Peter Beard, berühmtester Afrika-Fotograf der Welt, träumt von der nächsten Safari und hält New Yorks erfolgsbesessene Society für das Land der wahren wilden Tiere. Und Ivana Trump ist einfach überall. Ein Film über das Leben auf der Überholspur, über Geschwindigkeit und soziale Härte, über Höhenrausch und die Panik vor dem drohenden Absturz, über Erfolgsbesessenheit und die Bedeutung des Fensterplatzes im Edelrestaurant „Indochine“.

Alles ist etwas größer in Manhattan als irgendwo sonst – vor allem der Ruhm, der Erfolg und die Schecks für Wohltätigkeits-Galas, bei denen man Ablaß bekommt für all seine Sünden und für das Reichsein. Donald Trump thront über allen. Aber Prinz Dimitri von Jugoslawien, Enkel des letzten Königs von Italien, möchte die Whitney-Ohrringe, die bei seinem Arbeitgeber Sotheby‘s für fünf Millionen Dollar versteigert werden, auch gar nicht besitzen und fährt stattdessen im Central Park lieber Rollschuh. Seine mütterliche Freundin Nan Kempner ist die Gesellschafts-Queen der Stadt, und das zählt mehr als alles Geld. Wer von Nan und ihren Freundinnen von der Liste gestrichen wird, ist so gut wie erledigt.

Art Garfunkel, einst mit Kompagnon Paul Simon der Superheld der Flower-Power-Generation, will nur noch seine blutjunge, schöne Frau verwöhnen, Millionärin Vivian Serota will endlich Ordnung in ihren Kleiderschränken schaffen, und Popstar Billy Joel findet, daß es mit den Touristen vor seiner Haustür auf Long Island immer schlimmer wird.

Mondän! begleitet Kathy Hilton, blondes Gift aus der Hotel-Dynastie, bei ihrem neusten Anlauf, sich Respekt im New Yorker Wohltätigkeits-Zirkel zu verschaffen, was ihr nicht so leicht fällt, trotz Apartment im Hilton-eigenen Waldorf-Astoria-Luxushotel. Bestseller-Autor Jay McInerney („Das Geheimnis meines Erfolgs“) recherchiert im Smoking für seinen nächsten Gesellschaftsroman. Peter Beard, berühmtester Afrika-Fotograf der Welt, träumt von der nächsten Safari und hält New Yorks erfolgsbesessene Society für das Land der wahren wilden Tiere. Und Ivana Trump ist einfach überall. Ein Film über das Leben auf der Überholspur, über Geschwindigkeit und soziale Härte, über Höhenrausch und die Panik vor dem drohenden Absturz, über Erfolgsbesessenheit und die Bedeutung des Fensterplatzes im Edelrestaurant „Indochine“.

Facts

Erstausstrahlung: 16. Oktober 1999, 19.25 Uhr, ZDF
45 Minuten

Credits

Ein Film von
Petra Höfer
Freddie Röckenhaus
Francesca D‘Amicis
Kamera:
Thomas Schäfer
Christian Roth
Schnitt:
Jörg Wegner
Mitarbeit:
Francesca D‘Amicis
Carola Sayer
Christian Ankowitsch
Christian May
Ralf Hoppe
Redaktion:
Peter Arens

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