Die Arktis


66,5 Grad Nord

Die Schönheit der Arktis ist atemberaubend. Doch der Klimawandel schreitet nördlich des Polarkreises inzwischen viermal so schnell voran, wie auf dem Rest des Planeten. Noch bleiben die größten Teile der Arktis unerreichbar und menschenleer. Aber der Countdown läuft. Ein Besuch in der Arktis - solange es sie noch gibt.

Die Arktis war, solange wir denken können, mit menschenfeindlicher Kälte verbunden. Aber das Klima verändert sich und mit ihm die nördliche Polarregion, die jenseits des Breitengrades 66,5 Grad Nord beginnt. Inzwischen sagen Klimamodelle, dass die arktischen Sommer bereits zwischen 2040 und 2050 eisfrei sein könnten.

Eisbärin Misha kann auf Spitzbergen ihre Tochter Flocke noch immer aufziehen. Aber auf dem schrumpfenden Eis wird die Jagd nach Beute immer schwieriger. Misha ist von Forscherinnen und Forschern mit GPS-Trackern ausgerüstet worden, die den langen Weg der Eisbärin auf Nahrungssuche dokumentieren.

Klimaforscher Dustin Whalen protokolliert in Nordkanada seit zwei Jahrzehnten die unaufhaltsame Schmelze des Permafrosts, der die Tundra über Jahrtausende in sich zusammengehalten hat. Meeresbiologin Sofia Ribeiro untersucht die Folgen des Eisschwundes auf die Meeresfauna vor Nordwest-Grönland.

Der winterlichen Eisbrücke zwischen Kanada und Grönland droht der Zusammenbruch. Überall in der Arktis wird nach Rohstoffen gefahndet, die künftig besser abgebaut werden können. Russlands Raubbau an der Natur, wie in Norilsk, soll sich nicht wiederholen. Aber noch ist die Arktis eine der wildesten und anmutigsten Regionen der Erde.

Der russische Eisbrecher „50 Jahre Sieg“ bringt unterdessen zweimal im Jahr ein paar Dutzend Touristen exklusiv zum Nordpol. Eine skurrile Kreuzfahrt ohne Kreuzen. Mit nur einem Ziel: Einmal im Leben an den höchsten Punkt des Globus.

Die Arktis war, solange wir denken können, mit menschenfeindlicher Kälte verbunden. Aber das Klima verändert sich und mit ihm die nördliche Polarregion, die jenseits des Breitengrades 66,5 Grad Nord beginnt. Inzwischen sagen Klimamodelle, dass die arktischen Sommer bereits zwischen 2040 und 2050 eisfrei sein könnten.

Eisbärin Misha kann auf Spitzbergen ihre Tochter Flocke noch immer aufziehen. Aber auf dem schrumpfenden Eis wird die Jagd nach Beute immer schwieriger. Misha ist von Forscherinnen und Forschern mit GPS-Trackern ausgerüstet worden, die den langen Weg der Eisbärin auf Nahrungssuche dokumentieren.

Klimaforscher Dustin Whalen protokolliert in Nordkanada seit zwei Jahrzehnten die unaufhaltsame Schmelze des Permafrosts, der die Tundra über Jahrtausende in sich zusammengehalten hat. Meeresbiologin Sofia Ribeiro untersucht die Folgen des Eisschwundes auf die Meeresfauna vor Nordwest-Grönland.

Der winterlichen Eisbrücke zwischen Kanada und Grönland droht der Zusammenbruch. Überall in der Arktis wird nach Rohstoffen gefahndet, die künftig besser abgebaut werden können. Russlands Raubbau an der Natur, wie in Norilsk, soll sich nicht wiederholen. Aber noch ist die Arktis eine der wildesten und anmutigsten Regionen der Erde.

Der russische Eisbrecher „50 Jahre Sieg“ bringt unterdessen zweimal im Jahr ein paar Dutzend Touristen exklusiv zum Nordpol. Eine skurrile Kreuzfahrt ohne Kreuzen. Mit nur einem Ziel: Einmal im Leben an den höchsten Punkt des Globus.

Facts

Fernseh-Premiere auf Arte am 14. Januar 2023

Gedreht an Original-Schauplätzen in Spitzbergen, Grönland, Kanada, Island, Norwegen und Schweden und Russland​

Original-Soundtrack komponiert von Boris Salchow

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Credits

Ein Film von: Freddie Röckenhaus

Nach einer Idee von: Petra Höfer

Produzent: Niomi O’Hara

Schnitt: Johannes Fritsche

Erzähler: Benjamin Völz

Line Musik: Boris Salchow

Kamera: Peter Thompson,
Anton Elchaninov
Florian Ledoux
Ronald Söthje
und andere

Redaktion: Marita Hübinger (ARTE)

 

     

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